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Sonntag, 9. Februar 2014

Lilli Beck - Reich heiraten

In diesem Buch geht es um Betty, die sich mitten im besten Alter zwischen 50 und 60 befindet.
Ihre Hippie-Jugend ist vorbei und derzeit ist die Lebenskünstlerin als Fengh-Shui-Beraterin beschäftigt. Damit verdient sie ganz gut, bis sie plötzlich von einem Banker übers Ohr gehauen wird - sich dafür rächt und damit aber auch ihren Job aufs Spiel setzt.
Dann wird sie auch noch von ihrem Lebensgefährten verlassen, der sich selbst in einem Kloster wiederfinden will.



Betty hat das ständige Minus auf ihrem Konto satt und beschließt deshalb: ein reicher Mann muss her, damit die Geldsorgen ein Ende haben - schließlich hat sie sich lange genug damit herumgeschlagen.
Unterstützt von ihrer besten Freundin gibt sie also eine Annonce auf: unter der Vorgabe, dass Mitbewohner für eine Luxus-Alters-WG gesucht werden, kommt ein reicher Mann nach dem anderen durch die Tür spaziert.
Doch ausgerechnet der arme Jakob schleicht sich in ihr Herz - wird Betty in da reinlassen oder lässt sie sich doch lieber auf jemanden ein, der ihr finanzielle Sicherheit bieten kann?

Der Roman ist zwar eigentlich nicht direkt für meine Zielgruppe geschrieben worden glaube ich, dennoch sind mir die Charaktere sofort sympathisch gewesen und ich habe mich gleich nach den ersten Seiten mit dem Buch angefreundet.
Sehr witzig und unterhaltsam, dabei aber trotzdem glaubwürdig und nicht zu übertrieben. Manches war zwar sehr vorhersehbar, aber das stört mich persönlich nicht, wenn ich gut unterhalten werde.


Dieses Buch kommt auf die Liste für die "Find the Cover"-Challenge für den Buchstaben R - Rakete.

Samstag, 25. Januar 2014

Eva Baronsky - Herr Mozart wacht auf

Ein Buch, das auch schon länger auf meiner Liste gelegen hat war dieses.

Wolfgang Amadé (nicht Amadeus) Mozart wacht eines Tages auf - nachdem er sich am Vorabend auf dem Sterbebett befunden hat. Und er erwacht in einem Wien, das er nicht kennt. Seltsame Apparate, Leute sprechen in eckige Kästchen, Fuhrwerke ohne Pferde, Musik ohne Instrumente... Mozart weiß gar nicht wie ihm geschieht.



Doch er lässt sich von der Musik führen und diese führt in zu seinem neuen besten Freund Piotr, zur Jazzmusik, zu Klavierliebhabern und natürlich auch zur Liebe.

Doch wie soll er den anderen begreiflich machen, wer er wirklich ist? Und wie wichtig ist es, zu wissen, wer man ist?


Ich hab ein bisschen gebraucht, um in das Buch und das Thema reinzukommen. In der Mitte hat es mir dann sehr gut gefallen, wobei mir Mozart teilweise zu kindisch und zu naiv war. Aber das war gut dargestellt, denn ich kann mir trotzdem gut vorstellen, dass er wirklich so war.
Das Ende habe ich nicht verstanden, davon war ich etwas enttäuscht.

Insgesamt eine nette Idee und ein gutes Buch, vor allem die Erfindungen der Neuzeit durch Mozarts Augen beschrieben ist sehr gut gelungen. Dennoch ein Buch, das man zwar empfehlen kann, das ich aber nicht nochmal lesen würde.


Dieses Buch kommt auf die Liste für die "Find the Cover"-Challenge für den Buchstaben H - Häuser.

Samstag, 18. Januar 2014

Simon Beckett - Verwesung

Endlich wieder einmal ein David-Hunter-Roman!

Die ersten drei Bücher (Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe) habe ich schon regelrecht verschlungen. Leichenblässe lag nun relativ lang auf dem SuB, aber nun war es endlich soweit.



Gleich vom ersten Kapitel an war es wieder spannend. Wobei es für mich bisher der am wenigsten packende Thriller war, wenngleich ich trotzdem gespannt war, wie es weiterging.

David Hunter wird zu einer Grabstelle in Dartmoor, einer sumpfigen Moorlandschaft, gerufen. Gefunden wurde das Grab eines ermordeten Mädchens, der Täter sitzt längst im Gefängnis und hat gestanden. Unauffindbar sind jedoch die Gräber der übrigen Opfer.

Acht Jahre später gelingt es dem Täter, Jerome Monk, aus dem Gefängnis zu fliehen. Er zieht sich in die dunkle Moorlandschaft zurück und ist nicht zu finden. David Hunter und seine Polizeikollegin Sophie schweben in großer Gefahr - können sie den Täter schnappen?


In diesem Teil ist es so, dass man zunächst denkt, den kompletten Fall bereits zu kennen. Jedoch wird man im Laufe der Geschichte eines Besseren belehrt. Gut herausgearbeitet sind die Charaktere der Hauptverantwortlichen in der Ermittlung und mit der Figur von Sophie gibt es auch wieder ein bisschen Beziehungsknistern.

Insgesamt ein solider David-Hunter-Roman, ich hoffe es kommt bald ein Weiterer!

Dieses Buch kommt auf die Liste für die "Find the Cover"-Challenge für den Buchstaben W - weißes Kreuz.

Dienstag, 7. Januar 2014

Kate Morton - Der verborgene Garten

Willkommen im neuen Jahr! Ich wünsche euch alles Liebe und Gute für 2014!

Leserisch hat mein Jahr mit "Der verborgene Garten" von Kate Morton begonnen. Ein Buch, das seit über einem Jahr auf meinem SuB lag :-/
Mich hat die große Seitenanzahl immer abgeschreckt (die Taschenbuchausgabe hat 640 Seiten) und irgendwie hatte ich nie so richtig Lust drauf. Als ich es aber dann angefangen habe, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen!

Da ich übrigens öfter mal nicht weiß, welches Buch ich als nächstes lesen soll, habe ich nun eine Liste mit meinem SuB erstellt und lasse den Zufallsgenerator wählen, was als nächstes drankommen soll - das macht das Lesen irgendwie noch spannender! :-) Und: wie man sieht, fängt man dann doch endlich mal Bücher an, die schon lange da liegen.



In "Der verborgene Garten" geht es um eine Familiengeschichte, die ein Geheimnis birgt. Diese Geschichte wird in drei Handlungssträngen, die in verschiedenen Zeiten spielen, erzählt. Der erste Strang beginnt um 1900, der zweite Strang spielt in 1975 und der dritte Strang erzählt die Geschehnisse in 2005. Laufend wird das Geheimnis ans Licht gebracht, man erfährt immer mehr und die Handlungen der einzelnen Personen werden sehr gut miteinander verknüpft. Auch kleine Details am Rande sind dabei beachtet worden.

Überhaupt hat Kate Morton eine Liebe zum Detail, die beachtlich ist. Sie lässt nebenbei sehr viele Dinge und Beobachtungen einfließen, die ich so noch nicht gelesen habe. Highlight waren die Kindermärchen, die im Text immer wieder vorkommen.

Als in 2005 Cassandras Großmutter Nell stirbt, hinterlässt sie ihr ein Haus in Cornwall mit einem gehemnisvollen Brief. Cassandra weiß zunächst nicht, was sie damit anfangen soll, begibt sich dann aber bald auf Spurensuche. In 1975 spielt Nell die Hauptrolle, die in Cornwall auf der Suche nach ihrer Herkunft ist. Und in 1900 dreht sich alles um die Familie Mountrachet, hauptsächlich um die beiden Cousinen Eliza und Rose.
Viel mehr möchte ich hier gar nicht verraten, damit die Spannung bleibt.

Ich kann nur eins sagen: unbedingt lesen!
Es wird auch sicher nicht mein letztes Buch von Kate Morton gewesen sein.

Dieses Buch kommt auf die Liste für die "Find the Cover"-Challenge für den Buchstaben T - Treppe.

Montag, 30. Dezember 2013

Anne Harenberg - Das goldene Ei

Dieses Buch hab ich mir auf Empfehlung von Freundinnen zum kindle-Sonderpreis bei amazon gekauft - und es nicht bereut.
Das Buch ist übrigens momentan nur im kindle-Format erhältlich, als gedruckte Ausgabe liegt es (noch?) nicht vor.



Anne Harenberg beschreibt darin auf sehr witzige Art und Weise wie es vom Kinderwunsch zum fertigen Baby kommt. Das ganze ist in Tagebuchform geschrieben, abwechselnd melden sich die Mutter, der Vater und das Baby im Bauch zu Wort, um die Geschehnisse aus ihrer Sicht zu erzählen.

Ich mochte den Schreibstil sehr, hab das Buch in fast einem Rutsch durchgelesen und dabei sehr viel gelacht! Vor allem die Einkäufe im Babygeschäft, aber auch die Beschreibung der anderen Mütter - herrlich! Ich empfehle es auf jeden Fall weiter!

Freitag, 27. Dezember 2013

Julie weiß, wo die Liebe wohnt - Gilles Legardinier

Hurra, ich habe heute das letzte Buch für die Buchtitel-Challenge beendet und freue mich, dass ich es geschafft habe, diese abzuschließen! Zumindest lesemäßig - was die Rezensionen betrifft, hinke ich ja leider noch sehr hinterher (ich war ja auch sowas von schreibfaul dieses Jahr).

Um das Pferd quasi von hinten aufzuzäumen beginne ich daher gleich mal mit dem Buch, das ich soeben fertig gelesen habe.



Julie ist eine junge Französin, die ein recht geregeltes Leben führt. Sie arbeitet in einer Bank, lebt in einer kleinen Zweizimmerwohnung in einem kuscheligen Viertel, wurde vor kurzem von ihrem Exfreund (einem bösen Musiker mit tollem Po) verlassen und hat eine nette Single-Freundinnen-Runde.
Das geregelte Leben findet ein abruptes Ende, als sie zum ersten Mal das Türschild ihres neuen Nachbars sieht. Der Name gefällt ihr so gut, dass sie beschließt, diesen Mann unbedingt kennen lernen zu müssen. Dass das Kennenlernen dann aber nicht so leicht ist wie gedacht und sich hinter diesem Mann außerdem noch ein Geheimnis verbirgt, damit hat Julie nicht gerechnet. Und prompt inspiriert sie dieser Mann auch noch dazu, ihr halbes Leben umzukrempeln...

Für mich eindeutig das entzückendste Buch des Jahres. Ich habe den Schreibstil von der ersten Seite an geliebt, habe gelacht und ein paar Tränchen verdrückt und wollte sofort in Julies bezaubernd beschriebenem Viertel wohnen. Für mich als immer größer werdenen Fan von französischen Büchern und Filmen war dies wiedermal die Bestätigung, das aus diesem Land nicht nur guter Käse kommt.

Montag, 16. Dezember 2013

Jahresabschluss-Parade von buchsaiten

 
 
Die Fragen waren wirklich nicht einfach, dennoch möchte ich heuer bei der buchsaiten-Jahresabschluss-Blogparade mitmachen und helfen, die 100-Teilnehmer-Marke zu knacken :-) Es hat Spaß gemacht, die Leseliste des letzten Jahres nochmal Revue passieren zu lassen, um die passenden Antworten zu finden.
 
 
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
"3096 Tage" von Natascha Kampusch. Ich habe mir ein eher (ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll) mediengeiles Buch erwartet, aber tatsächlich hat mich das Buch sehr berührt, es ist eine schockierend ehrliche Schilderung eines wirklich dramatischen Schicksals, aber ohne dabei um Mitleid bemüht zu sein.
 
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
"Queen Mum" von Kate Long.
Der Klappentext hat nach humorvollem Chick-Lit-Roman geklungen, rausgekommen ist aber ein etwas langatmiges unstrukturiertes Buch, das ich mit viel Mühe zu Ende gelesen habe. Man hätte wesentlich mehr aus diesem Thema machen können.
Ich habe noch zwei weitere Bücher der Autorin auf meinem SuB, mal schauen wie diese sind.
 
Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Sinead Moriarty
Die Art, wie sie ernste Themen auf humorvolle aber dennoch sensible Weise verpackt und in ihren Büchern angeht, hat mich sehr angesprochen. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher von ihr lesen.
 
Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Das war schwer, denn ich hab dieses Jahr sehr viel auf dem kindle gelesen, da achte ich ehrlich gesagt nicht so auf die Cover (was sich nächstes Jahr bei der Find-the-Cover-Challenge sicher ändern wird).
Auch wenn mir das Buch nicht so gefallen hat - das Cover von Timur Vermes' "Ich bin wieder da" war sehr gut gemacht: simpel, aber zum Titel absolut passend.
 
Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2014 lesen und warum?
Da freue ich mich auf mehrere Bücher: 
weil ich die Autoren gerne mag: das neueste von Sophie Kinsella (Wedding Night) sowie das neue Khaled-Hosseini-Buch (Traumsammler)
weil es von vielen als "das krasseste Buch des Jahres" beschrieben wurde: "Gone Girl" von Gillian Flynn
weil ich wissen möchte, worin sich Buch und Film tatsächlich unterscheiden: "Der kleine Hobbit" von J.R.R. Tolkien
 

Mittwoch, 27. November 2013

Kate Long - Queen Mum

Die Buchtitel-2013-Challenge ist fast fertig gelesen! Es fehlt nur noch der Buchstabe J und das Buch dazu wartet bereits bei der Post darauf, von mir abgeholt zu werden.

Doch im Rezensionen schreiben bin ich langsamer... :-)

Heute geht es mit dem Buch "Queen Mum" von Kate Long weiter. Die Autorin habe ich vor kurzem entdeckt und mir dann bei www.awesomebooks.com gleich mehrere Bücher von ihr bestellt. Das ist übrigens ein toller Online-Shop für gebrauchte englische Bücher! Ich habe nur ca. 3€ pro Buch (Hardcover) bezahlt, der Versand ist ab 2 Büchern kostenlos. Die Bücher sind in gutem Zustand.




Der Klappentext von Queen Mum liest sich eigentlich sehr lustig. Es geht um Ally, die mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn im Teenie-Alter in einer ruhigen Einfamilienhausgegend wohnt. Nebenan wohnt Juno, die nicht nur Nachbarin, sondern auch beste Freundin von Ally ist. Juno ist ebenfalls verheiratet und hat zwei schwer pubertierende Töchter. Eines Tages beschließt Juno, bei einer Reality-Show mit dem Titel "Queen Mum" mitzumachen und mit einer anderen Frau die Familie zu tauschen.

Was sich lustig anhört, entpuppte sich aber als eigentlich recht ernstes Buch. Ich habe daher lange gebraucht, bis ich mich in die Geschichte hineingefunden habe und bin während des Lesens nie so richtig damit warm geworden. Es geht um die Kinder mit ihren Teenie-Problemen, um Verlust, um Eheprobleme, um Perfektion, um Schein und Sein. Eigentlich alles interessante Themen, sie werden jedoch teilweise nur recht oberflächlich aufgegriffen. Auch die Charaktere wurden mir nicht richtig vertraut. Der Schreibstil ist auch gewöhnungsbedürftig, normale Textpassagen wechseln sich mit interviewartigen Abschriften aus der Fernsehshow ab.

Insgesamt war ich von dem Buch leider enttäuscht, ich bin aber trotzdem gespannt wie die übrigen Bücher der Autorin sind. Ich habe nämlich noch "The Bad Mothers Handbook", "Bad Mothers United" und "Swallowing Grandma" mitbestellt.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Daniel Grey Marshall - No Exit

Ich muss sagen, es läuft wirklich sehr gut mit meiner Buchtitel-Challenge 2013. Mir fehlen nur noch zwei Buchstaben - J und Q - und für beide habe ich schon potentielle Bücher auf der To-Read-Liste.
Mit dem Rezensionen-Schreiben bin ich etwas hinterher, aber ich habe ja noch etwas Zeit bis Ende des Jahres. :-)

Für den Buchstaben X habe ich das Buch "No Exit" von Daniel Grey Marshall gelesen.



Der Teenager Jim hat eine schwere Jugend: der Vater ist ein Trinker und schlägt ihn und seine Schwester Mandy regelmäßig, nur der kleine Bruder Billy wird verschont. Bei seinen Freunden Philly und Jeremy kann er die Familienwelt vergessen und taucht in einem Sumpf aus Alkohol und Drogen ab. Mandy und er halten zusammen, doch dann beschließt Mandy, ihrem Leben ein Ende zu setzen und dann stürzt Jim vollkommen ab...


Wenn ich das Buch nicht für den schwierigen Buchstaben X gelesen hätte, ich glaube ich hätte es abgebrochen. Mich hat die ständige Beschreibung des Gefühlschaos von Jim und von einer durchzechten Nacht zur nächsten ein bisschen gelangweilt. Zwischendurch waren einige spannende Momente vorhanden, aber insgesamt war das Buch für mich kein Highlight. Vielleicht bin ich für diese Art Literatur schon zu alt :-)

Donnerstag, 19. September 2013

Alice Peterson - Kein Mann für jeden Tag

Gilly ist Single, lebt in London, hat ein großes Haus und ein gebrochenes Herz.
Ihr Exfreund hat sie zwei Wochen vor der Hochzeit sitzen gelassen und ihr erster Impuls ist die Flucht aus London. Da die ländliche Idylle aber auch nicht das Wahre ist, kommt ihr die Idee: warum nicht einen Untermieter suchen? Schließlich ist das Gästezimmer frei und ungenutzt. Damit sie aber auch noch etwas Zeit allein im Haus hat möchte sie einen Wochenendheimfahrer aufnehmen.



Über eine Internetseite schaltet sie eine Anzeige und schnell meldet sich Jack Baker, ein sehr attraktiver Typ, bei dem Gilly sofort weiche Knie bekommt. Jack macht Spaß und Party, aber hat er auch den Tiefgang den Gilly sucht?

Neben der aktuellen Geschichte rund um die Hundespazierrunde, den Untermieter und die lustige Nachbarin Gloria wird in mehreren Kapiteln die Kindheitsgeschichte von Gilly erzählt, die sehr tragisch ist.

Das Buch hat - obwohl es der Titel und das Cover nicht vermuten lassen - einen ernsten Hintergrund mit spannender Geschichte. Ich hab das Buch schnell verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen. Sehr lesenswert!

Alice Peterson kannte ich vorher noch nicht, aber das wird sicher nicht das letzte Buch sein, das ich von ihr gelesen habe.

Mittwoch, 18. September 2013

Vergiss ihn nicht - Liane Moriarty

Was tun, wenn man eines Tages aufwacht und sich an die letzten 10 Jahre seines Lebens nicht erinnern kann?



Das geschieht der 40jährigen Alice in diesem Buch. Im Fitness Center stürzt sie, stößt sich den Kopf und glaubt beim Aufwachen im Krankenhaus dass sie 29 Jahre alt ist. Sie weiß nicht mehr, dass sie von ihrem geliebten Mann in Scheidung lebt, dass sie nicht mit ihrem ersten Kind schwanger ist, sondern sogar schon drei Kinder geboren hat und dass sich auch sonst ganz schön viel in ihrem Leben verändert hat.

Wer weiß was in 10 Jahren ist - daran musste ich beim Lesen dieses Buches immer wieder denken.

Sehr empfehlenswert, sowohl lustig als auch nachdenklich und mit einem doch recht überraschenden Ende.

Dienstag, 13. August 2013

Jonas Jonasson - Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand

Dieses Buch war für mich eines der besten die ich bisher in diesem Jahr gelesen habe.
Unter dem Titel kann man sich ja erstmal gar nix vorstellen (wobei man das bei Buchtiteln ja selten kann), aber schon allein die Länge des Titels macht neugierig.



Das Buch handelt von Allan Karlsson, der an seinem 100. Geburtstag plötzlich beschließt dass er eigentlich gar keine Lust hat, diesen Geburtstag im Altersheim zu feiern. Also klettert er kurzerhand aus dem Fenster, läuft zum Busbahnhof, stiehlt dort einem jungen Mann den Koffer und fährt einfach los.
Auf seiner Reise passieren ihm allerhand kuriose Dinge, an denen hauptsächlich der gestohlene Koffer schuld ist.
Gleichzeitig zu den aktuellen Reiseereignissen wird in Rückblenden die Lebensgeschichte von Allan erzählt. Wie zufällig ist er bei allen großen geschichtlichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts dabei. Diese Kombination aus geschichtlichem Hintergrund und erfundener Erzählung macht das Buch besonders reizvoll.

Wer es noch nicht kennt, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall ans Herz legen.

Donnerstag, 1. August 2013

Nicholas Sparks - Wie ein Licht in der Nacht

Als in diesem Jahr der Film "Safe Haven" in die Kinos kam, wollte ich mir den unbedingt anschauen.

Den Film habe ich bis heute noch nicht gesehen :-) - dafür habe ich das Buch gelesen.




Es war - kaum zu glauben, aber wahr - mein erstes Buch von Nicholas Sparks.

Das Buch handelt von Katie, die zurückgezogen in einem kleinen Ort lebt. Niemand weiß genau woher sie kommt und warum sie in die Stadt gekommen ist. Und Katie hütet sich, jemand anderem ihre Gründe anzuvertrauen. Zu ihrer Nachbarin Jo hat sie ein freundschaftliches Verhältnis, aber auch sie weiß keine Details über Katie.
Bis schließlich der smarte Witwer Alex ihre aufgebaute Gefühlsbarriere durchbricht. Gemeinsam mit seinen beiden Kindern erobert er Katies Herz. Als er schließlich ihr dunkles Geheimnis erfährt, überschlagen sich die Ereignisse und alle sind in großer Gefahr...

Das Buch ist unheimlich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Man kann sich durchau vorstellen, dass die Dinge so passieren, wie sie dargestellt werden. Ich habe mittlerweile auch schon ein paar mehr Sparks-Bücher gelesen, aber das hier war auf jeden Fall das spannendste. Es enthält teilweise Krimi-Elemente, die sich aber natürlich mit den romantischen Passagen abwechseln. Von mir gibts eine klare Leseempfehlung!

Und den Film muss ich mir unbedingt auch noch anschauen :-)

Mittwoch, 31. Juli 2013

Sinead Moriarty - The Baby Trail / A Perfect Match / From Here to Maternity

In diesem Post möchte ich gleich drei Bücher vorstellen, da diese drei Bücher zusammen gehören und eine Trilogie ergeben.

Ich habe zum ersten Mal etwas von Sinead Moriarty gelesen. Empfohlen wurde mit die irische Autorin von einer lieben Freundin mit den Worten "Die beschreibt ernsthafte Themen auf lustige Art - du solltest mal was von ihr lesen".

Viele kennen wahrscheinlich den Film "In den Schuhen meiner Schwester". Das Buch ist auch von Sinead Moriarty.

Also hat sie mir diese drei Bücher geborgt.

Und ich hab sie regelrecht verschlungen.

Zum Inhalt: in den Büchern geht es um Emma Hamilton, die in ihren besten Jahren Anfang 30 steckt. Sie hat einen Job den sie mag, sie hat ihrem Traummann geheiratet, viele Freunde und ein tolles Leben. Was würde das noch perfekter machen? Richtig: ein Baby!

Doch leider hat sich Emma das Kinder kriegen leichter vorgestellt als gedacht und so muss sie einen langen Weg gehen bis es endlich soweit ist und sie ihr Kind in Händen halten kann.






Im ersten Buch "The Baby Trail" geht es darum, dass Emma und ihr Mann voller Euphorie mit der Kinderplanung loslegen und es leider nicht sofort klappt. Es folgen etliche Untersuchungen und viele Höhen und Tiefen. Auch die Versuche einer künstlichen Befruchtung sind leider erfolglos.



Im zweiten Buch "A Perfect Match" entschließen sich die Hamiltons zur Adoption. Doch auch der Weg dorthin ist ein steiniger. Besonders lustig finde ich die Szene, in der die beiden die Dame aus der Adoptionsagentur beim persönlichen Besuch beeindrucken wollen. Schließlich schaffen es die beiden aber und dürfen einen süßen russischen Jungen namens Yuri adoptieren.



Im dritten Buch "From Here to Maternity" muss Emma feststellen, dass sie durch die vielen Termine rund um die Adoption auf eines ganz vergessen hat - nämlich ihren Zyklus. Und als sie feststellt dass sie überfällig ist, kann sie es kaum glauben: sie ist schwanger! Das dritte Buch beschreibt die Schwangerschaft und die erste Zeit mit dem kleinen Yuri.

Die Autorin schafft es tatsächlich, ein schweres und emotionales Thema zu einem amüsanten Lesevergnügen zu machen, ohne dieses Thema ins Lächerliche zu ziehen. Von mir eine klare Leseempfehlung. Ich werde sicher auch noch andere Bücher der Autorin lesen.


Dienstag, 30. Juli 2013

Timur Vermes - Er ist wieder da

Vermutlich eines der meistdiskutiertesten Bücher des Jahres, landete auch dieses Buch auf meiner heurigen Leseliste.

In "Er ist wieder da" von Timur Vermes geht es um Adolf Hitler, der plötzlich in der heutigen Zeit mitten in Berlin wieder aufwacht. Obdachlos und nur mit seiner alten Uniform macht er sich auf und erkundet die heutige Welt aus seiner Sicht.
Zunächst landet er in einem Zeitungskiosk, wird dort von einem Fernsehsender entdeckt und erlangt als vermeintlicher Comedian schnelle Berühmtheit.



Ich finde, das Buch hat sehr gut angefangen. Die Aussagen und Sichtweisen Hitlers auf die heutige Welt sind zunächst witzig, dann erschreckend wahr. Zum Ende hin wurde das Buch für mich allerdings schnell nervig. Es war für mich als Leserin nicht nachvollziehbar, dass dieser Hitler in dem Buch von den Fernsehleuten immer noch auszuhalten war, dass er immer noch witzig war und immer noch vermarktet wurde. Wenn mir diese Person, die scheinbar nie aus ihrer Rolle schlüpft, im Alltag begegnen würde, ich hätte keine dafür.

Achtung Spoiler - Der Teil des Buches, den ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, war der, in dem Hitlers Assistentin wegen ihrer Oma aufhören will zu arbeiten und er sie anschließend überreden kann, doch zu bleiben. Da fehlt mir eine Szene, in der dieses Treffen mit der Großmutter stattfindet. Das wäre eine interessante Begegnung gewesen, die im Buch dann leider ausgelassen wurde. Da hatte ich den Eindruck, als hätte es sich der Autor einfach leicht gemacht.

Das Buch enthält außerdem viele Anspielungen auf deutsche Politiker, die für mich als Österreicherin nicht immer nachvollziehbar waren, das ich mich zugegeben mit der deutschen Politik wenig auskenne. Darüber kann man hinwegsehen, aber diese Teile waren für mich halt auch uninteressant.

Insgesamt war es okay, das Buch zu lesen, um zu wissen, worüber dieses Jahr so viele gesprochen haben. Insgesamt würde das Buch von mir aber nur eine mittelmäßige Note bekommen.

Das Buch landet unter dem Buchstaben "E" auf meiner Buchtitel-Leseliste 2013. Die hat sich übrigens schon sehr schön gefüllt, aber ich bin mit den Rezensionen im Rückstand.

Mittwoch, 27. März 2013

Lesezeit: Reisen mit Pippo - Holger Montag

In letzter Zeit stöbere ich sehr gerne in den Gratis-Büchern im amazon kindle-shop und finde dort immer wieder interessante Schmöker, über die ich sonst sicher nicht gestolpert wäre.

Eines der in letzter Zeit auf diesem Wege erstandenen Werke möchte ich euch heute vorstellen.



In "Reisen mit Pippo" geht es um eine italienische Familie, die seit Jahren in Saarbrücken lebt. Als bei einem zu ereignisreichen Fußballspiel der liebe Großvater einem Herzinfarkt erliegt, stellt sich die große Frage, wie ihm sein letzter Wunsch erfüllt werden kann. Dieser besteht darin in seiner Heimat Apulien neben seiner geliebten Frau begraben zu werden.

Schnell ist der Leichnam aufgebart und der Bestatter bestellt, doch das Familienbudget hält dem Angebot des Bestatters für die Überführung nach Italien nicht stand.

Es muss also schnell eine Alternativlösung her. Luca, der Enkelsohn von Pippo, beschließt kurzerhand seinen Urlaub in Fuerteventura zu stornieren und stattdessen mit seiner Freundin Steffi und seinem kleinen Fiat Großvater Pippo nach Italien zu transportieren - der Beginn einer wahrlich amüsanten Reise, voller Höhen und Tiefen.


Das Buch war wirklich lustig und hat mir irre gut gefallen. Ich mag ja sowieso alle Bücher, die mit Italien zu tun haben, weil man darin immer über lustige Bräuche, schräge Familien und gutes Essen lesen kann. Auch dieses Buch hat mich diesbezüglich nicht enttäuscht. Ich könnte mir das Buch auch wunderbar als Film vorstellen.

Dienstag, 26. März 2013

Lesezeit: "3096 Tage" - Natascha Kampusch

Ich komme momentan zum Glück sehr viel zum Lesen - meine Buchtitel-Challenge-Liste hat sich schon gefüllt, aber ich hinke mit den Rezensionen sehr hinterher.

Aus aktuellem Anlass, nämlich der Filmpremiere, habe ich vor ein paar Wochen das Buch "3096 Tage" mit der Entführungsgeschichte von Natascha Kampusch gelesen.



Ich muss ja sagen dass ich an das Buch mit gemischten Gefühlen herangegangen bin. Einerseits hat man ja schon sehr viel in den Medien mitbekommen, andererseits hat man selten über die tatsächliche Meinung von Frau Kampusch gelesen, sondern meistens wurde nur viel spekuliert. Zudem ist es natürlich ein eigenartiges Gefühl, so eine Geschichte zu lesen, mit dem Wissen, das diese wirklich passiert ist.

Das Buch erzählt von Nataschas Kindheit bis zu ihrer Entführung und beschreibt dann die schreckliche Zeit ihrer Gefangenschaft.

Geschrieben ist es in einem lockeren Erzählstil und sehr leicht zu lesen. Doch so leicht es zu lesen ist, umso schwerer ist der Inhalt. Die Autorin erzählt mit einer gewissen Härte und emotionalem Abstand von den Geschehnissen, trotzdem sind mir manchmal kalte Schauer über den Rücken gerieselt.

Ich hab das Buch mit einer gewissen Faszination und ständigen Fassungslosigkeit  gelesen. Ich hab früher ganz gerne True-Crime-Romane gelesen, da gab es in meiner Teenagerzeit eine Reihe aus einem Verlag. Das Buch hat mich vom Stil her sehr an diese Bücher erinnert.

Das Buch würde ich weiter empfehlen, es ist keine leichte Kost, aber es erzählt eine unglaubliche Geschichte über e

Ob ich mir den Film anschaue weiß ich noch nicht - im Kino glaube ich nicht, vielleicht wenn er dann einmal im TV gezeigt wird. Hat ihn jemand gesehen und kann was dazu sagen?

Samstag, 26. Januar 2013

Lesezeit: Sachen Machen - Isabel Bogdan

Auf das wunderbare Buch von Isabel Bogdan bin ich auf einem anderen Blog gestossen. Leider weiß ich nicht mehr, welcher es war, das Buch hat danach ewig auf meinem amazon-Wunschzettel geschlummert und zu Weihnachten dann mein Bücherregal erweitert.

Isabel Bogdan hat sich für dieses Buch bereit erklärt, lustige, spannende, aufregende und ungewöhnliche Dinge auszuprobieren und darüber zu berichten. Aus ihrer völlig subjektiven Perspektive, aber stets bemüht, alle Aspekte zu berücksichtigen.


Sie geht Stand-Up-Paddeln, sie besucht eine SM-Party und lässt es sich im Hamam gut gehen.

Meine persönlichen Favoritenkapitel: "Faszination Darm" und "Chinesische Massage". Und ich hab sie sehr um den Spaß beim Ü-18-Abend im Indoor-Spielplatz beneidet.

Das Buch macht auf jeden Fall große Lust darauf, all diese lustigen Dinge selbst auszuprobieren. Wer in Hamburg wohnt, hat es leicht und kann das alles sofort nachmachen. Alle anderen müssen schauen, was es in ihrer Stadt so zu entdecken gibt.

Samstag, 12. Januar 2013

Abschluss Lesechallenges 2012

Die letzten Wochen waren bei mir sehr turbulent, ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Heute möchte ich in aller Kürze ein Fazit über die Lesechallenges 2012 ziehen.

Im vergangenen Jahr habe ich bei zwei Challenges mitgemacht:

Back to the Roots und
I'm in English - Reloaded

Beide Challenges habe ich leider nicht vollständig geschafft.
Bei den englischen Büchern habe ich aber zumindest eines mehr als in 2011 lesen können.

Eine weitere Art von Challenge war das Projekt 52 Bücher. Das habe ich nur bis Woche 17 mitgemacht. Auch wenn mir das Anfangs großen Spaß gemacht hat, war in diesem Jahr die Zeit und Lust zum Bloggen einfach zu wenig vorhanden.

Trotzdem haben alle Challenges sehr viel Spaß gemacht und ich sag DANKE an die kreativen Erfinder und Organisatoren der beiden Challenges.

Donnerstag, 29. November 2012

Buchtitel-Lesechallenge 2013

Auf dem Blog Literary Walk wurde schon eine Challenge für 2013 ins Leben gerufen, nämlich die Buchtitel-Lesechallenge 2013.


Folgende Regeln gelten für diese Challenge:

Lies mind. 26 Bücher deren Titel mit den Buchstaben des Alphabets beginnen und schreibe dazu jeweils eine Rezension. Für die Buchstaben Q,X und y wird jeder Titel akzeptiert, der diese Buchstaben enthält. Beginnt ein Titel mit einem Artikel, so zählt der Anfangsbuchstabe des ersten darauf folgenden Wortes.

Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2013

Alle, die durchgehalten haben, wandern in den Lostopf und haben am Ende die Möglichkeit auf einen tollen Buchgewinn. Was genau es für Bücher zu gewinnen gibt, das verrate ich noch nicht :)
Ihr könnt eure Losanzahl auch noch erhöhen. Für folgende Punkte gibt es Extra-Lose:
- Bücher, die auf der Liste der 1001 Books you must read before you die stehen (1-10 Bücher 1 Extralos, mehr als 10 Bücher 2 Extralose)
- lest ihr mindestens ein Buch von einem Nobelpreisträger verdient ihr ebenso ein Extralos
- lest ihr mindestens ein Buch, das auf die Shortlist für den dt Buchpreis 2013 kommt, bekommt ihr ebenfalls ein Extralos

Auf dieser Seite werde ich die gelesenen Bücher sammeln und die Rezensionen verlinken.
Ich glaube es wird nicht einfach, da 26 Bücher ja nicht gerade wenig sind, aber ich gebe mein Bestes :-)